Erziehungs- und Familienberatung


„Wissen ist das Kind der Erfahrung.“

(Leonardo da Vinci)

 

Rahmenbedingungen herstellen, damit wir Zeit und unsere Kinder Raum haben, mit Neugier die Möglichkeiten der Welt und des Lebens zu entdecken.

Karin Ohrner - Ohrnerisation - geborgene Familie

Eine Sichtweise auf Familie ist die, sie als Rahmen für die Menschwerdung zu betrachten, wo Grundkompetenzen und Orientierung fürs Leben erworben werden. Dies geschieht durch die Vorbildfunktion der Eltern – Lernen am Modell – und in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Es ist ein Bildungsvorgang an dessen Ende der dann junge Erwachsene sich selbst zu bestimmen gelernt haben wird.

Den Prozess, der dabei zwischen Eltern und Kindern stattfindet, wird als Erziehung bezeichnet. Die Erziehungsfunktion der Familie ist universal und unterscheidet sich darin, was historisch bedingt als Erziehungsaufgabe angesehen wird.

Schon Immanuel Kant hat das grundlegende Problem der Erziehung erkannt indem er formulierte: „Wieviel Freiheit bei dem Zwange?“. Später hat Siegmund Freud den Gedanken ähnlich ausgedrückt, nämlich das Problem der Erziehung ist der „Weg zwischen Skylla des Gewährenlassens und der Charybdis des Versagens“.

Die psychoanalytische Pädagogik wurde vor allem von Freuds Tochter Anna befördert und in der Nachfolge dann von Melanie Klein, John Bowlby, um die wichtigsten Vertreter zu nennen. Wurde ab 1937 besonders die Erziehung zur Ich-Stärke als Erziehungsziel in der psychoanalytischen Pädagogik betrachtet, kam es mit der Ich-Psychologie zu einer Akzentverschiebung hin zum Verstehen und zu Beziehungen.

Karin Ohrner mit Hut

Die Leistungen der Psychoanalyse für die Erziehung:

  • Erweiterung der Kenntnisse über kindliche Entwicklungsprozesse, Konflikte und Erlebensweisen.
  • Die Förderung des Verständnisses für Beziehungsdynamiken.

In meiner Arbeit in der Erziehungs- und Familienberatung beziehe ich mich auf die psychoanalytische Pädagogik als grundlegenden theoretischen Bezugspunkt. Weiter auf die Systemwissenschaft, den Konstruktivismus und die historische Anthropologie.

Meine Methodik sind Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse und vor allem kognitiv-imaginäre und kreative Techniken, wie auch Elemente aus der Theater-, Erlebnis- und Abenteuerpädagogik.

Themenschwerpunkte von mir sind:

  • Analyse und Bearbeitung von Konflikten, Krisen und Veränderung in Familienkonstellation, Familienklima und Familiendynamik.
  • Allgemeine pädagogische Fragen und spezielle Erziehungsprobleme und Verhaltensweisen.
  • Themen im Bereich Schule, Lernen und Prüfungen.

 

Kostenloses Erstgespräch

Bei einem kostenlosen Erstgespräch klären wir die Anliegen und Themen, die sie zu mir geführt haben. Bei einer Einigung auf ein Arbeitsbündnis vereinbaren wir dann Folgetermine. Sinnvoll sind zwischen 5 und 10 Terminen in unterschiedlichen Settings. Damit es nicht nur beim Reden bleibt, mache ich auf Wunsch auch Hausbesuche, um die Erziehungswirklichkeit besser beurteilen zu können. Gerne verbringe ich einen gemeinsamen Nachmittag mit ihnen, um in gelöster Atmosphäre einen Eindruck von der Familien- und Beziehungsdynamik zu verbringen.

 

Meine Erfahrungen

 Meine berufliche Erfahrungen in der Erziehungs- und Familienberatung habe ich von Jahren in der ambulanten, sprich nachgehenden und begleiteten Familienhilfe für die Kinder- und Jugendhilfe in Innsbruck und der Arbeit im Krisenzentrum und einer Kinder- und Jugend-WG in Wien.

So kontaktieren Sie mich

Wenn ich sie überzeugt habe, freue ich mich auf unser Erstgespräch. Kontaktieren sie mich via E-Mail oder telefonisch am Montag und Donnerstag zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr.

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